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IV. Der Workshop "Medienprojekt des Aktionsbündnisses" diskutiert über wirksame Medienarbeit

In letzterem stellte der BApK zunächst sein Teilprojekt "OpenFace" vor, in dem es darum geht, besagten "Experten-Pool" mit psychisch erkrankten Menschen aufzubauen, die Journalisten Interviews geben und vor Kameras auftreten können und wollen. Dazu gehören auch Schulungen, um den Umgang mit den Medien zu üben. Teilnehmer schlugen vor, ein Handbuch für diese Journalistenschulungen zu erstellen. Diskutiert wurde auch die Frage, ob Schauspieler die Aufgabe für psychisch erkrankte Menschen übernehmen sollen, in den Medien präsent zu sein. Es wurde festgestellt, dass gerade bei der Darstellung der eigenen Krankheitsgeschichte echte Emotionen eine grosse Rolle spielen, die bewirken, dass der Gegenüber diese auch als "echt" empfindet und die Krankheitsgeschichte dadurch besser nachempfinden kann. Ausserdem war ein Vorschlag, mit Kampagnen an die Politik heranzutreten, zum Beispiel indem man berühmte Personen dazu einlädt. Die Medienarbeit des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit sieht vor, monatlich Pressemitteilungen mit Experten-Aussagen und Hintergrundmaterial zu liefern.

Ansprechpartner: Carsten Burfeind, Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, und Beate Lisofsky, Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker


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