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Künstlerische Therapieansätze schaffen kreative Ausdrucksformen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und ermöglichen tiefe Einblicke für Außenstehende.

Wie nahe liegen doch Genie und Wahnsinn beieinander! Diesen und ähnliche Sätze liest Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg immer wieder im Gästebuch des Museums.
Die Sammlung genießt als Wegbereiter der sogenannten Outsider Art weltweites Ansehen.

Seit 2001 stellt das Museum Werke vorwiegend psychiatrie-erfahrener Künstler aus.
Unsere Bilder zeigen außergewöhnliche, höchst komplexe Innenwelten. Die Künstler setzen sich mit sich selbst auseinander und reflektieren ihre Stellung in der Gesellschaft, das Ausgeschlossen-Sein sowie die Stigmatisierung, die mit einer psychiatrischen Diagnose einhergeht , so Röske.

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DGPPN-Antistigma-Preis 2014
Gegen die Diskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Trotz Fortschritten in der psychiatrischen Forschung und Versorgung haben Menschen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland nach wie vor mit Vorurteilen zu kämpfen.

Für die Betroffenen bedeuten Zurückweisung und Ausgrenzung eine enorme Belastung. Mit dem Antistigma-Preis setzt die DGPPN gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein wichtiges Signal gegen die Diskriminierung.

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Workshop zur Darstellung von psychisch erkrankten Filmfiguren brachte neue Einsichten

Beim ersten gemeinsamen Workshop, den das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren und dem Verband für Film-und Fernsehdramaturgie, VeDRA in Berlin veranstaltete, diskutierten Betroffene, Angehörige, Fachleute und Medienschaffende über die Wahrnehmung und Wirkung negativer Klischees und ungewollt stereotyper Darstellungen psychisch kranker Filmfiguren.

Mehr als 60 Drehbuchautoren und Dramaturgen waren der Einladung in den Verlag des Tagespiegels gefolgt und ließen sich von den hochkarätigen Fachreferenten über Merkmale, Auswirkungen und aktuelle Behandlungsformen psychischer Störungen aufklären.

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