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DGPPN-Antistigma-Preis 2014
Gegen die Diskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Trotz Fortschritten in der psychiatrischen Forschung und Versorgung haben Menschen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland nach wie vor mit Vorurteilen zu kämpfen.

Für die Betroffenen bedeuten Zurückweisung und Ausgrenzung eine enorme Belastung. Mit dem Antistigma-Preis setzt die DGPPN gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein wichtiges Signal gegen die Diskriminierung.

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Workshop zur Darstellung von psychisch erkrankten Filmfiguren brachte neue Einsichten

Beim ersten gemeinsamen Workshop, den das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren und dem Verband für Film-und Fernsehdramaturgie, VeDRA in Berlin veranstaltete, diskutierten Betroffene, Angehörige, Fachleute und Medienschaffende über die Wahrnehmung und Wirkung negativer Klischees und ungewollt stereotyper Darstellungen psychisch kranker Filmfiguren.

Mehr als 60 Drehbuchautoren und Dramaturgen waren der Einladung in den Verlag des Tagespiegels gefolgt und ließen sich von den hochkarätigen Fachreferenten über Merkmale, Auswirkungen und aktuelle Behandlungsformen psychischer Störungen aufklären.

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Der gemeingefährliche Irre, der wahnsinnige Psychiater, die hysterische Übergeschnappte oder auch der psychisch Kranke mit einer besonderen Begabung – Filmklassiker wie „Psycho“ (1960), „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) oder „A beautiful Mind“ (2001) haben Stereotypen über Menschen mit psychischen Störungen entscheidend mitgeprägt.

Doch nicht nur die Patienten, auch die Institution Psychiatrie wird mit Klischees belegt: Filme wie „Einer flog übers Kuckucksnest“ (1975) oder in neuerer Variante „Shutter Islands“ (2010) suggerieren, dass in psychiatrischen Kliniken die Patienten mit Zwangsjacken, Elektroschocks und im schlimmsten Fall einer Hirnoperation malträtiert und mit Medikamenten sediert werden.

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