Die DGPPN verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis –Förderpreis zur Entstigmatisierung und Autonomie psychisch kranker Menschen. Der Preis wird auf dem diesjährigen DGPPN Kongress im November in Berlin verliehen und zeichnet Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen aus, die sich für eine nachhaltige Entstigmatisierung und Förderung der Autonomie von Menschen mit psychischen Erkrankungen engagieren. Der Preis kann geteilt werden.

Zur Bewerbung zählen folgende Dokumente in genannter Reihenfolge:

  • Kurze Selbstdarstellung der sich bewerbenden Personen oder Institutionen
  • Übersicht über bisherige Aktivitäten
  • Ausführliche Darstellung des Projektes oder der Aktivitäten, die durch Entstigmatisierung zur Integration psychisch erkrankter Menschen in die Gesellschaft beitragen (Anti-Stigma-Ziel)
  • Ggf. Veröffentlichungen zu diesem Thema
  • Detaillierte Schilderung, welche Bedeutung der Preis für die Fortführung Ihres Projektes haben könnte und Bezugnahme auf die Verwendung des Preisgeldes

Der Umfang der Bewerbung (ohne Veröffentlichungen) soll sechs Seiten nicht überschreiten.

Aufgrund der derzeitigen Situation im Umgang mit dem Coronavirus haben wir uns dazu entschlossen, die Bewerbungsfrist bis zum 31. Mai 2020 zu verlängern.

Bewerbungen können elektronisch in einer PDF-Datei an den Vorsitzenden des Preiskomitees gerichtet werden:

Herrn Prof. Dr. med. Arno Deister
Klinikum Itzehoe
Robert-Koch-Str. 2 25524 Itzehoe
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über die Vergabe des Preises entscheidet der Stiftungsrat der Stiftung für Seelische Gesundheit auf Grundlage der Empfehlung einer unabhängigen interdisziplinär besetzten Jury, der folgende Jurorinnen und Juroren angehören: Prof. Dr. Arno Deister (Vorsitz) (Itzehoe), Prof. Dr. Thomas Becker (Günzburg), Dr. Jakov Gather (Bochum), Dr. Uta Gühne (Leipzig), Jana Hauschild (Berlin), Julie Holzhausen (Berlin), Anja Link (Nürnberg), Prof. Dr. Barbara Schneider (Köln), Prof. Dr. Götz-Erik Trott (Aschaffenburg), Prof. Dr. Norbert Wodarz (Regensburg)

Weitere Informationen dazu auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. unter www.dgppn.de


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