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Workshop: Berichterstattung über Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Folgen - wo beginnt die Stigmatisierung?

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit lädt Journalisten aus NRW zu einem Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und medizinischen Fachleuten nach Düsseldorf ein:

Zeit:   9. September 2014, 10.00 - 15:30 Uhr
Ort:   Haus der Universität
Schadowplatz 14
Foyer im Erdgeschoss
40212 Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,

ob Depression, Angststörungen oder Psychosen: Psychische Erkrankungen sind seit Jahren auf dem Vormarsch. In Deutschland sind rund 40 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens einmal von einer psychischen Krise betroffen. Durch die wachsende Bedeutung psychischer Störungen stehen diese auch immer mehr im Fokus der öffentlichen Diskussion, insbesondere der Medienberichterstattung. In diesem Zusammenhang gibt es einige Aspekte, die eine genauere Betrachtung erfordern, um eine fachlich fundierte, vorurteilsfreie öffentliche Diskussion über psychische Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten zu führen; so z.B.:

Welchen Vorurteilen begegnen die Betroffenen? Wie gehen Journalisten mit dem Thema um? Wo beginnt ungewollte Stigmatisierung? Was gilt es, vor allem bei der Berichterstattung über Depression und Suizid zu beachten?

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit möchte hier praktische Hilfestellung geben. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Medienprojekts laden wir Sie gemeinsam mit dem Düsseldorfer Bündnis gegen Depression zu einem eintägigen Workshop ein.

Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem konstruktiven Austausch mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, Angehörigen und Fachleuten für Psychiatrie und Psychotherapie. Referenten sind u.a. Prof. Dr. med. Wolfgang Gaebel und Prof. Dr. med. Tillmann Supprian vom LVR Klinikum Düsseldorf; Thomas Müller-Rörich, Vorsitzender der Deutschen Depressions Liga e.V., Beate Lisofsky vom Bundesverbands der Angehörigen psychisch Kranker e.V. sowie die TV-Journalistin Claudia Ruby.

Das ausführliche Programm finden Sie hier:
2014-09-09-journalistenworkshop_prgramm.pdf (644.32 KB)

Neben Vorträgen über persönliche Erfahrungen und aktuellen Studienergebnissen wird es genügend Raum für Fragen und Diskussion geben. Ein Diskussionsthema werden sicher die Empfehlungen zur Berichterstattung, die das Aktionsbündnis im Rahmen des Medienprojekts erarbeitet hat und die anlässlich dieses Workshops erstmals vorgestellt werden.

Anmeldung unter:
www.seelischegesundheit.net/journalisten-workshop/online-anmeldung 

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum 31. August 2014 verbindlich an. Danach erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Bitte leiten Sie die Einladung auch an Ihre Kollegen weiter, wenn Sie selbst nicht teilnehmen können. Über einen entsprechenden Veranstaltungshinweis in Ihrer Publikation freuen wir uns.

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine bundesweite Initiative, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Zu den rund 80 Mitgliedsorganisationen zählen die Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Verbände aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik. Gemeinsam setzen wir uns für einen offenen und toleranten Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und den Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung in der der Gesellschaft ein. Initiiert wurde das Bündnis 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit Open the doors als Partner des internationalen Antistigma-Programms.

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Astrid Ramge
Projektkoordination

Download: pm14-08-journalisten-workshop-presseeinladung.pdf (89.66 KB)


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