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Bei der Auftaktveranstaltung zur 5. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober stehen aktuelle Forschungsfragen im Mittelpunkt

Was weiß die Gesundheitsforschung über die Ursachen der Volkskrankheit Depression? Gibt es Erkenntnisse zur Prävention von Demenz? Lässt sich der Ausbruch einer Psychose verhindern? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Auftaktveranstaltung zur Berliner Woche der Seelischen Gesundheit.

Unter dem Motto "Wissen schafft Verständnis: Forschung für unsere seelische Gesundheit" laden das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit am 10. Oktober ins dbb forum berlin ein. Von 12.30 bis 17.00 Uhr können sich Fachleute ebenso wie Laien in Kurzvorträgen über die Ursachen- und Therapieforschung zu psychischen Erkrankungen informieren.

Im Laufe des Lebens leidet jeder Dritte unter einer psychischen Störung. Mit der in diesem Jahr vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Auftaktveranstaltung startet in Berlin deshalb bereits zum fünften Mal eine ganze Aktionswoche zur Seelischen Gesundheit. Vom 10. bis zum 19. Oktober stellen sich die psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen der Hauptstadt mit Tagungen, Ausstellungen, Lesungen und offenen Sprechstunden vor.

Neben der Gesundheitsforschung geht es in diesem Jahr vor allem um die Frage: Wie prägen Kulturen das Verständnis von seelischer Gesundheit und was ist bei der Behandlung von psychisch erkrankten Migranten zu beachten? Damit rückt in diesem Jahr ein lange unterschätztes Thema in den Fokus - immerhin hat ein Viertel der Berlinerinnen und Berliner einen Migrationshintergrund.

Die Berliner Aktionswoche findet jedes Jahr rund um den 10. Oktober, den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit, statt. Insgesamt nehmen mehr als 30 Städte und Regionen den Tag zum Anlass, über psychische Erkrankungen aufzuklären und das Thema aus unterschiedlichen Blickwickeln zu beleuchten.

Das Programm der Auftaktveranstaltung ist zu finden unter: www.berlin.seelischegesundheit.net

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
Seit 2000 dienen sie als Plattform für den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft entlang ausgewählter Themen. Im Wissenschaftsjahr 2011 - Forschung für unsere Gesundheit steht der Mensch im Mittelpunkt - und mit ihm die individualisierte Medizin als Zukunft von Vorsorge, Diagnostik und Therapie.

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine bundesweite Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit Daniel Bahr. Zu den über 70 Mitgliedsorganisationen zählen die Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Verbände aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik. Initiiert wurde das Bündnis 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit Open the doors als Partner des internationalen Antistigma-Programms.

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Wiebke Ahrens
Projektkoordination

pm11-02-forschung-fuer-unsere-seelische-gesundheit.pdf (108.28 KB)  


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