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Internationale Konferenz in Berlin

Die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz steht im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz, die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt heute in Berlin eröffnet hat.

Die Konferenz Mental health and well-being at the workplace - Protection and inclusion in challenging times wird vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit und der Europäischen Kommission ausgerichtet.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärt dazu: Die Gleichstellung von psychischen und somatischen Krankheiten hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Die Förderung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz spielt dabei eine besondere Rolle. Psych ische Erkrankungen sind mittlerweile die Ursache für über 9 Prozent aller Krankheitstage. Arbeitgeber sind daher gut beraten, sich hier stärker bei der betrieblichen Gesundheitsförderung zu engagieren. Dabei hilft auch das Steuerrecht: Gesundheitsförderungsmassnahmen durch den Arbeitgeber sind rückwirkend seit 2008 bis zu einem Betrag von 500 Euro pro Person und Jahr grundsätzlich steuerfrei - darunter fallen auch Massnahmen zum Erhalt der psychischen Gesundheit wie eine bessere Stressbewältigung.

Expertinnen und Experten aus über 20 Nationen diskutieren bis morgen Möglichkeiten der Prävention durch betriebliches Gesundheitsmanagement, Chancen der Integration psychisch erkrankter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt sowie Wege, Vorurteile und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz zu überwinden.

Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt die Initiativen des Regionalbüros für Europa der WHO und der EU-Kommission, durch die die Förderung der psychischen Gesundheit und die Verbesserung der Situation psychisch kranker Menschen in den letzten Jahren zu einem Thema mit starker Wahrnehmung auf der europäischen Ebene geworden sind.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: Wir haben in Deutschland gute Erfahrungen bei der betrieblichen Prävention einerseits und der beruflichen Eingliederung und Bekämpfung der Stigmatisierung psychisch Kranker andererseits gemacht. Die Teilhabe am Arbeitsleben ist ein integrativer und stabilis ierender Faktor für psychisch kranke Menschen.

Mental health and well-being at the workplace - Protection and inclusion in challenging times

Termin: 17. & 18. März 2009
Ort: Tagungszentrum Jerusalemkirche, Lindenstrasse 85, 10969 Berlin (Nahe Jüdischem Museum)

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.mental-wellbeing.net
und im Flyer conference_programme.pdf (278.2 KB) sowie unter
www.bmg.bund.de

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine Initiative zur Förderung der seelischen Gesundheit. Über 50 Bündnispartner beteiligen sich an dem bundesweiten Netzwerk, darunter Experten der Psychiatrie und Gesundheitsförderung, Betroffene und ihre Angehörigen. Gemeinsam setzen sie sich für die Belange von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihrer Familien ein.
Bundesministerin Ulla Schmidt ist Schirmherrin des Aktionsbündnisses für Seelische Gesundheit.

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Wiebke Ahrens
Projektkoordination

pm09-01-bmg-who-arbeitsplatz.pdf (118.82 KB)


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