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Noch 40 Tage bis zum Kongress des Aktionsbündnisses für Seelische Gesundheit in Berlin

Experten diskutieren mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Wege zur Förderung der seelischen Gesundheit

Der Dialog zur Verbesserung der seelischen Gesundheit steht im Fokus eines Initiativkongresses, zu dem das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit am Dienstag, den 9. Oktober 2007, nach Berlin einlädt.

Das Thema der seelischen Gesundheit im Berufsleben steht dabei ebenso auf der Agenda wie die Förderung der seelischen Gesundheit von Jugendlichen. Erfolgreiche Massnahmen zur Prävention und Früherkennung psychischer Erkrankungen werden diskutiert und Projekte der Jugendarbeit vorgestellt. Erkenntnisse aus der Antistigma-Forschung, die sich mit dem Abbau negativer Vorurteile gegenüber Menschen mit seelischen Erkrankungen beschäftigt, werden diskutiert.

Das Thema psychische Gesundheit braucht mehr Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund wurde unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Gesundheit, Frau Ulla Schmidt, das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gegründet, das sich im Rahmen des Initiativkongresses Aufklärung - Prävention - Integration der Öffentlichkeit vorstellen wird. Bereits heute zählt das Bündnis über 25 Mitgliedsorganisationen, darunter Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen sowie Vertreter aus den Bereichen Medizin, Gesundheitsförderung und Politik. Initiiert wurde es von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde gemeinsam mit dem Antistigma-Verein Open the doors e.V.

Mit diesem Initiativkongress möchte das Bündnis nicht nur Experten, Mitarbeiter des Versorgungs-systems und Vertreter der Betroffenen- und Angehörigeninitiativen ansprechen, sondern besonders auch die Öffentlichkeit zum Gedankenaustausch und zur Diskussion einladen. Denn trotz der Tatsache, dass jeder Dritte im Laufe seines Lebens davon betroffen ist, sind seelische Erkrankungen nach wie vor ein Tabu in unserer Gesellschaft. Die Akzeptanz und das Verständnis für seelische Erkrankungen zu erhöhen ist daher ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der seelischen Gesundheit, wie sie u. a. auch in der Europäischen Erklärung der WHO zur psychischen Gesundheit sowie im Grünbuch der EU-Kommission gefordert werden. Viele gesellschaftliche Bereiche und Wirkungsfelder spielen dabei eine Rolle. Um die Frage der Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die Förderung der seelischen Gesundheit wird es auch bei der abschliessenden Podiumsdiskussion des Kongresses gehen, zu der das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit Vertreter aus Gesundheitspolitik, Wirtschaft, der Medien und internationaler Organisationen eingeladen hat.

AUFKLÄRUNG - PRÄVENTION - INTEGRATION

Initiativkongress des Aktionsbündnisses für Seelische Gesundheit
am Dienstag, den 9. Oktober 2007, 9.00 bis 16.30 Uhr,
Tagungszentrum Jerusalemkirche, Lindenstrasse 85, 10969 Berlin (Nahe Jüdischem Museum)

Weitere Informationen und Anmeldung unter kongress.seelischegesundheit.net

Der Kongress wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Wiebke Ahrens
Projektkoordination

pm07-02-ankuendigung-initiativkongress.pdf (23.90 KB)


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