Presseverteiler

Um regelmäßig unsere Pressemitteilungen zu erhalten, tragen Sie sich bitte in den Presseverteiler ein. Möchten Sie noch mehr News aus dem Aktionsbündnis? Dann freuen wir uns, wenn Sie den Bündnis-Newsletter abonnieren.

Erhalten

Aktionsbündnis setzt sich für die Förderung der Seelischen Gesundheit ein.

Anlässlich des internationalen Tages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober ruft das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit zum vorurteilsfreien Umgang und Gleichberechtigung für Menschen mit psychischen Erkrankungen auf.

Dies ist eine zentrale Aussage der gemeinsamen Erklärung der Bündnis-Partner, die auf dem Initiativkongress zur seelischen Gesundheit am Dienstag, den 9. Oktober, in Berlin vorgestellt wurde. Dr. Matt Muijen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) begrüsste die deutsche Initiative. Er wies darauf hin, dass psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit in westlichen Ländern zählen, mit weiterhin steigender Tendenz.

Über 180 Teilnehmer waren der Kongress-Einladung des Aktionsbündnisses gefolgt und diskutierten Chancen und Möglichkeiten von Prävention, Integration und Aufklärung zur Förderung der seelischen Gesundheit. Erfolgreiche Massnahmen zur Früherkennung psychischer Erkrankungen und Projekte der Jugendarbeit wurden vorgestellt, das Thema der seelischen Gesundheit im Berufsleben diskutiert und Möglichkeiten des Abbaus negativer Vorurteile gegenüber Menschen mit seelischen Erkrankungen aufgezeigt. Anwesend waren nicht nur Wissenschaftler, Experten, Mitarbeiter des Versorgungssystems und Vertreter der Betroffenen- und Angehörigeninitiativen, sondern auch Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gefördert wurde der Kongress vom Bundesministerium für Gesundheit.

Das Thema psychische Gesundheit braucht mehr Öffentlichkeit. Psychische Erkrankungen sind nach wie vor ein Tabu in unserer Gesellschaft. Die Diagnose psychisch krank ist mit einem Stigma versehen, das schwerwiegende Folgen für den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität der Betroffenen haben kann. Vor diesem Hintergrund wurde unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Gesundheit, Frau Ulla Schmidt, MdB, das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gegründet. Mit dem Bündnis soll ein organisatorisches und kommunikatives Dach aufgebaut werden, das die verschiedenen Initiativen, Projekte und Kampagnen zur Aufklärung über psychische Erkrankungen und Abbau der Stigmatisierung, die landesweit bereits erfolgreich umgesetzt werden, besser vernetzt. Die besondere Qualität des Kooperationsverbunds ist die Zusammenarbeit vieler Akteure mit ihren spezifischen Kenntnissen und Erfahrungen.
Bereits heute zählt das Bündnis über 35 Mitgliedsorganisationen, darunter Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen sowie Vertreter aus den Bereichen Medizin, Gesundheitsförderung und Politik. Initiiert wurde es von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde gemeinsam mit dem Antistigma-Verein Open the doors e.V.

Das Aktionsbündnis hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den kommenden Jahren ein öffentlichkeitswirksames, bundesweites Antistigma- und Aufklärungsprogramm umzusetzen. Dabei will es mit seiner Öffentlichkeitsarbeit über den Wert, aber auch die Pressemeldung Möglichkeiten der sozialen und beruflichen Integration von psychisch erkrankten Menschen informieren, die Chancen der Früherkennung und Prävention aufzeigen und Menschen ermuntern, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit setzt sich für den Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung der betroffenen Menschen ein. Es will einen gesellschaftlichen Diskurs anstossen, durch den das bislang bestehende Tabu gebrochen wird sowie Ängste und Vorurteile abgebaut werden, heisst es in der gemeinsamen Charta.

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit zählt über 35 Mitgliedorganisationen, darunter Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen sowie Vertreter aus den Bereichen Medizin, Gesundheitsförderung und Politik.
Die Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, hat die Schirmherrschaft für diese Initiative übernommen.
Mit dem Bündnis soll ein organisatorisches und kommunikatives "Dach" aufgebaut werden, das die verschiedenen Initiativen, Projekte und Kampagnen zur Aufklärung über psychische Erkrankugen besser vernetzt. Die besondere Qualität des Kooperationsverbunds ist die Zusammenarbeit vieler Akteure mit ihren spezifischen Kenntnissen und Erfahrungen.
Initiiert wurde das Bündnis von der DGPPN gemeinsam mit dem Antistigma-Verein Open the doors e.V.

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Wiebke Ahrens
Projektkoordination

pm07-05-initiativkongress.pdf (21.45 KB) 


Diesen Artikel teilen