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Das Aktionsbündnis stellt sich vor (5)

Über viele Mitglieder der Steuerungsgruppe haben wir an dieser Stelle schon berichtet. Heute möchten wir Ihnen drei weitere Mitglieder vorstellen, die bei der Mitgliederversammlung im Juni neu in das Leitungsgremium gewählt wurden:

Bundespsychotherapeutenkammer

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ist die Arbeitsgemeinschaft der Landespsychotherapeutenkammern und wurde im Mai 2003 gegründet. Sie vertritt die Interessen der Psychologischen Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten auf Bundesebene und setzt sich für eine bessere Versorgung psychisch kranker Menschen ein. Der BPtK gehören alle zwölf Landespsychotherapeutenkammern mit insgesamt über 33.000 Psychotherapeuten als Mitglieder an.

"Die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen muss den gleichen Stellenwert im Gesundheitswesen bekommen wie die Versorgung körperlicher Erkrankungen. Psychisch kranke Menschen können genauso wenig auf eine Behandlung warten wie körperlich kranke Menschen. Unbehandelte psychische Krankheiten verlängern und verschlimmern sich wie körperliche Krankheiten. Die BPtK setzt sich deshalb für eine ausreichende Versorgung psychisch kranker Menschen ein. Die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen hilft, dieses Ziel zu erreichen. Deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit den anderen Akteuren des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit an diesem Ziel zu arbeiten."

Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident
www.bptk.de

Arbeiterwohlfahrt Bundesverband

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Der Bundesverband vertritt die fachpolitischen Interessen des Gesamtverbandes auf der bundespolitischen und der europäischen Ebene. Der Bundesverband nimmt darüber hinaus für die Organisation Aussenvertretungen in Stiftungen, Hilfswerken, anderen Fachverbänden und Netzwerken auf der nationalen und europäischen Ebene wahr. Mitglieder des Bundesverbandes sind die 29 Landes- und Bezirksverbände. Die AWO ist föderal organisiert und verfolgt mit ihren Einrichtungen und Diensten das Ziel, die Zugehörigkeit der Menschen zu organisieren und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu stärken.

"Wir setzen uns auf allen Ebenen für die Umsetzung der Leitidee der Inklusion ein. Eine Konsequenz der Inklusion ist ein flexibles, auf die Bedürfnisse zugeschnittenes Unterstützungs- und Assistenzangebot, das psychisch kranken Menschen ein "normales" Leben in der Gemeinde ermöglicht. Mit unserem Engagement im Bündnis setzen wir uns für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Familien ein."

Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender
www.awo.org

Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. wurde 1978 gegründet. Er vertritt die berufspolitischen und fachspezifischen Interessen der Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Ob in freier Praxis niedergelassen oder in Kliniken und Institutionen angestellt: von den insgesamt ca. 1.500 Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Deutschland gehören über 1.000 dem BKJPP an! Er ist Ansprechpartner für die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), die Bundes- und Landesärztekammern, für Krankenkassen und Politik bei Fragen zur Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sozialpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.

"Wir freuen uns sehr, dass wir, nach bereits längerer Mitgliedschaft im Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, nunmehr der Steuerungsgruppe angehören. Zum einen können wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern nun noch besser die gesellschaftspolitische und präventive Bedeutung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen thematisieren. Zum anderen hoffen wir als Vertreter der medizinischen Versorgungsebene die Ziele des Bündnisses gegen Stigmatisierung und für effektive Behandlung und Prävention konkret und aktiv den gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern nahe bringen zu können, um bessere Strukturen schaffen zu helfen."

Dr. Maik Herberhold, Vorsitzender des bkjpp
www.bkjpp.de


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