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World Bipolar Day
DGBS ruft zum Aretäus-Preis auf

Nicht ohne Grund wurde der 30. März als World Bipolar Day ausgerufen – der Geburtstag des niederländischen Malers Vincent van Gogh, der medizinischen Erkenntnissen zufolge posthum als vermutlich bipolar diagnostiziert wurde, erschien den drei internationalen Initiatoren „Asian Network of Bipolar Disorder“, „International Bipolar Foundation“ sowie „International Society for Bipolar Disorders“ als bestens geeignet.

Bipolare Störungen (auch manisch-depressive Erkrankungen genannt) betreffen ca. 2 % der Bevölkerung. Die Krankheit, die sich in extremen Stimmungsschwankungen äußert, ist für die Betroffenen, ihre Familienmitglieder wie auch die Hilfsdienste eine große Herausforderung. Nur wenige Betroffene wissen um ihre Krankheit und finden den Weg zu einem geschulten Arzt oder Psychologen. Dabei könnten eine rechtzeitige Diagnose und eine gezielte Behandlung den Krankheitsverlauf wesentlich verbessern.

Unser Bündnispartner, die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) möchte mit dem jährlich vergebenen und mit 1.000 € dotierten Aretäus-Preis Menschen oder Organisationen auszeichnen, die sich in besonderer Weise im Themenkreis Bipolare Störung verdient gemacht haben, sei es durch Initiativen, Projekte, Ideen oder eigene Aktivitäten.

Senden Sie Ihren Vorschlag, wer den Preis im Jahr 2016 bekommen soll, bis spätestens 31. Mai 2016 per Post an die DGBS, Klinik für Psychiatrie, Heinrich-Hoffmann-Straße 10 in 60528 Frankfurt am Main oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Informationen zum Aretäus-Preis finden Sie hier
http://dgbs.de/index.php?id=dgbs-aretaeus-preis



Gesundheitspreis Nordrhein Westfalen

Unter dem Schwerpunktthema „Patientinnen und Patienten stärken“ ist in diesem Jahr der Gesundheitspreis Nordrhein Westfalen vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) unter der Schirmherrschaft von Ministerin Barbara Steffens ausgeschrieben und lädt bis 20. Mai zur Teilnahme ein.

Die Ausschreibung finden Sie hier
http://www.mgepa.nrw.de/

Und ebenfalls für MGEPA bitten wir um rege Teilnahme an folgender Umfrage:

Das LVR-Institut für Versorgungsforschung des Landschaftsverbands Rheinland in Düsseldorf führt unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Wolfgang Gaebel für das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) eine Umfrage durch. Ziel dieser Erhebung ist die Erfassung von Projekten in NRW zur Destigmatisierung, gesellschaftlichen Inklusion sowie zur Primärprävention bezogen auf psychische Erkrankungen. Darunter fallen ebenfalls Projekte, die beispielsweise bundesweit und somit auch in NRW durchgeführt werden.

Weitere Informationen und zur Beantwortung des Fragebogens finden Sie unter folgenden Link:
http://www.unipark.de/uc/lvr_ivf2/



Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt fachbezogene Auslandsaufenthalte zum Thema Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen. Hospitationen, Fort- und Weiterbildungen, Kongressbesuche – seit mehr als einem Jahr fördert die Robert Bosch Stiftung Aufenthalte im Ausland, durch die professionelle Akteure im Gesundheitswesen neue Erkenntnisse für eine bessere Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen in Deutschland gewinnen können. Jetzt hat die Stiftung das Programm „Care for Chronic Condition“ bis März 2017 verlängert. Die Programmdurchführung verantwortet wie bisher das Institut g-plus der Universität Witten/Herdecke (UW/H).

Bewerben können sich Einzelpersonen und interprofessionelle Teams, die einen Beitrag zur Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen in Deutschland leisten, Versorgungsprozesse verbessern wollen und dafür im Ausland Inspiration und fachlichen Austausch suchen. Angesprochen sind beispielsweise Ärzte, Pflegende, Physio –und Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Pharmakologen, eHealth-Experten, Vertreter von Kostenträgern oder Gesundheitspolitiker. Da sich die Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen nicht monodisziplinär bewältigen lässt, sind insbesondere Bewerbungen von interprofessionellen Teams erwünscht.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter
http://www.g-plus.org/care-chronic-condition/




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