Schizophrenie gilt als großes gesellschaftliches Tabu. Cordt Winkler zeigt, dass es möglich ist, mit der Krankheit zu leben - gut sogar.

Cordt Winkler war Anfang zwanzig, als die Diagnose sein Leben auf den Kopf stellte: Paranoide Schizophrenie. Symptome, die er in frühen Kindertagen schon bei seinem Vater beobachtet hatte, entdeckte er nun plötzlich auch an sich selbst: Das unkontrollierbare Abgleiten von Denken und Wahrnehmung, Panikanfälle, Verfolgungswahn, Ohnmacht, freier Fall. Klinikaufenthalte. Ein Martyrium für die Betroffenen, ein Rätsel für Angehörige und Freunde und immer noch ein gesellschaftliches Tabu. Cordt Winkler zeigt, dass es möglich ist, mit der Krankheit zu leben. Gut sogar.

Über das Buch: 
Ehrlich und mitreißend lakonisch schildert Winkler die Dynamik der psychotischen Krise und führt den Leser tief hinein in seine, von außen betrachtet, phasenweise verrückte Innenwelt. Das autobiographsiche Buch ist ein ebenso bewegender wie informativer Beitrag gegen die Ausgrenzung der Erkrankten.

Interview: 
Sehen Sie hier auch unsere Interviewreihe mit Cordt Winkler, in der er Fragen zur Diagnose Schizophrenie beantwortet und wichtige Tipps für Betroffene und Angehörige im Umgang mit Psychosen gibt.

 


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