Wer will schon normal sein?

Bis Dominique de Marné ihre Diagnosen zu Depression, Borderline und Alkoholabhängikeit erhielt, vergingen viele Jahre. In dieser Zeit begann sie, ihre Erfahrungen auf ihrem Blog Traveling The Borderline zu veröffentlichen. Jetzt hat sie ihr erstes Buch geschrieben  „Warum normal sein gar nicht so normal ist“. Sie möchte den Menschen Mut machen, offen über ihre Krankheiten zu sprechen und kämpft dafür, dass wir endlich über psychische Probleme genau so normal reden können, wie über einen Gips am Bein.

Über das Buch: 
"Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, in den Kopf einer Gestörten zu schauen? Ich öffne mit meinem Buch mein Leben für alle. Ich möchte anderen einen Eindruck davon geben, wie es ist, mit einem Knacks im Kopf durch die Welt zu gehen. Und zeigen, dass wir uns in vielen Dingen gar nicht so sehr unterscheiden. Nur ist so manches bei mir einfach ein wenig stärker vorhanden als bei anderen sogenannten Gesunden." Dominique de Marné entspricht nicht dem Bild, das viele von psychisch kranken Personen haben – und das nutzt sie. Denn sie ist davon überzeugt, dass sich an unserem Umgang mit psychischen Problemen – nicht nur Krankheiten – etwas ändern muss. Alle 53 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben. Alle 5 Minuten versucht es jemand. Jeder kennt jemanden, der schon mal »verrückt « war – aber keiner redet darüber. Außer, einer fängt an. Oder eine.


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