Das Berliner Filmprojekt "Irrsinnig Menschlich" feiert mit einem Sonderprogramm sein 10jähriges Jubiläum. Nach einem erfolgreichen Start mit der Premiere des Dokumentarfilms "Neben der Spur" und weit über 300 Zuschauer*innen folgt am 13. März die nächste Veranstaltung im Kino CineMotion. Gezeigt wird der Film "Treppe aufwärts", der die Auswirkungen der Spielsucht über Generationen hinweg am Beispiel einer Familie zeigt.

Spielsucht mag eher ein unauffälliges Thema im Alltag sein. Es gibt jedoch vielerlei Gelegenheit zu spielen. In Spielotheken oder Wettbüros, am Smartphone, im TV oder auch auf der Straße bei den sogenannten Hütchenspielern. Aber wen betrifft dies eigentlich? Wer spielt denn? Wann ist die Grenze hin zur Sucht überschritten? Und welche Auswirkungen hat es für Familien, wenn Schulden entstehen, wenn man sich auf das Familienmitglied nicht mehr verlassen kann. Spielsucht ist eine massive Belastung für die Seelische Gesundheit der Familienmitglieder. Dem geht der Film mit Hanno Kofler in der Hauptrolle nach.

Im Anschluss an die Vorführung werden wieder interessante Podiumsgäste für das Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung stehen. Termin ist am 13. März 2019 um 17:30 Uhr im Kino CineMotion, Wartenberger Str. 174, Berlin-Hohenschönhausen.

Das weitere Programm bis zum Jahresende unter https:cinemotion-kino.de/berlin/events-specials

Die Filmreihe "Irrsinnig Menschlich" ist eine Kooperation des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Lichtenberg, des Kinos CineMotion, des Bezirksamtes Berlin-Lichtenberg, des Angehörigenverbands für psychisch Kranke ApK, des Vereins expeerienced und des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge. (Abteilung Psychiatrie) 

 

 

 

 

 

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