Diskussionsrunde zum Umgang mit Einsamkeit.

Das Problem zieht sich durch die gesamte Gesellschaft und durch alle Altersgruppen. Aber niemand gibt gerne zu, dass er einsam ist. Der Weg in die Einsamkeit ist selten selbst gewählt, sondern in der Biographie eines Menschen begründet. Krankheit und gesellschaftliche Entwicklungen können ihrerseits zu einem verstärkten Gefühl von Einsamkeit bei jedem Einzelnen beitragen. Mit der Scham und der Angst, die daraus folgt, ist jeder mit sich noch mehr alleine. Darüber wollen wir mit unseren Experten reden: Was passiert, wenn Seele und Körper in die Isolation gehen, bis sie krank werden?

Uns interessiert:

  • Macht Einsamkeit krank oder führt Krankheit in die Einsamkeit?

  • Was bedeutet Einsamkeit für die psychische Gesundheit?

  • Was hilft, wenn Einsamkeit droht? Wie kann ich mich davor schützen?

  • Vereinsamt unsere Gesellschaft und was lässt sich dagegen tun?

  • Brauchen wir auch in Deutschland ein „Einsamkeitsministerium“?

 

Einsamkeit— nur ein subjektives Gefühl? In jedem Fall aber ein Ausdruck für ein Ungleichgewicht zwischen tatsächlichen und gewünschten sozialen Beziehungen. Einsamkeit kann entstehen, wenn ich weniger enge Bindungen habe, als ich mir wünsche, und Einsamkeit kann chronisch werden sowie die Psyche krank machen. Auch eine schwere Krankheit, Stress, Lärm und Anonymität können zur Vereinsamung führen und zum Risikofaktor für die psychische Gesundheit werden.


Darüber wollen wir sprechen mit

  • Arno Deister (Moderation)
    Psychiater und Präsident der DGPPN

  • Viktor Staudt
    Betroffener

  • Mazda Adli
    Psychiater und Stressforscher

  • Eva-Lotta Brakemeier
    Psychologin und Verhaltenstherapeutin


Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen: www.dgppn.de

 

 

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