© Claudia Burger

Dr. Iris Hauth ist die Leiterin der größten Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Berlins. Anhand von zahlreichen Beispielen erzählt sie von ihrem vielschichtigen und bewegenden Alltag. Sie zeigt auf, was uns krank macht und wie wir uns vor zu viel Angst und Depression schützen können.

Ein Montagmorgen in Weißensee. Der Alltag im Alexianer St. Joseph-Krankenhaus erwacht. Menschen mit ganz verschiedenen psychischen Erkrankungen finden hier Schutz, Hilfe, Therapie. Es stimmt: Depressionen und Angststörungen sind längst zu Volkskrankheiten geworden. Dennoch wollen wir von den Erkrankungen der Seele oft nichts wissen – manchmal nicht einmal von unserer eigenen Furcht und Traurigkeit. Psychisch krank, das ist der Attentäter, der Amokläufer oder der Mörder, dessen Taten wir im Sonntagskrimi mit lustvollem Schauder verfolgen. Und doch sind der Druck und die Angst, die in einer immer unübersichtlicheren Welt auf uns lasten, manchmal mehr, als wir bewältigen können. Iris Hauth erzählt aus ihrer langjährigen Erfahrung als Klinikleiterin und im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie und öffnet die für gewöhnlich verschlossene Welt eines psychiatrischen Krankenhauses. Ein persönliches, Mut machendes Buch, das zeigt, wie wir trotz dunkler Stunden Zuversicht finden.

 

 

„Ein engagiertes Plädoyer für einen neuen, offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen.“ (Zitat Dr. Eckart von Hirschhausen, Gründer der Stiftung „Humor Hilft Heilen“)

Das Buch „Keine Angst!“ erscheint am 19. März 2018.

Lesung:
10. April 2018, 19:30 Uhr
Kleistsaal, Urania
An der Urania 17
10787 Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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